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Jahresrückblick

Spitex RegioWittenbach

Spitex RegioWittenbach

Die Spitex RegioWittenbach stellt unter anderem auch für die Gemeinde Wittenbach die Pflege und Betreuung zu Hause sicher. Die Kosten belaufen sich dabei für Wittenbach wie folgt:

In CHF

2024

2025

Nach Einwohnerzahl Ende Jahr

238'959.59

239`300.34

Nach Anzahl Einsatzstunden

269'154.31

240`149.53

Total

508’113.90

479`449.90

 

Wir beobachten eine Zunahme an komplexeren, akuteren Pflegesituationen im häuslichen Umfeld. Unsere Einsätze erfordern zunehmend qualifiziertere Fachlichkeit der Mitarbeitenden.

Mehr Fachlichkeit gefordert

In der Spitex können die geleisteten Einsätze zu etwa 70% direkt bei den Krankenkassen über die Grundversicherung (OKP) abgerechnet werden. Die KLV-Leistungen (= Krankenpflege-Leistungsverordnung) regelt die verschiedenen Tarife. Es wird unterschieden in KLV-A (Leistungen für Abklärung und Beratung), KLV-B (Leistungen für Behandlungspflege, z. Bsp.  Medikamentenmanagement, Verbandwechsel, Insulin spritzen etc.) und KLV-C (Leistungen für Grundpflege, z. Bsp. Unterstützung in der Körperpflege etc.). Das Verhältnis der abgerechneten Leistungen hat sich in den vergangenen 10 Jahren massiv verändert. Waren 2015 noch etwa ein Drittel aller erbrachten Leistungen KLV - A+B Leistungen und zwei Drittel KLV-C Leistungen. Dieses Verhältnis hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich verschoben und ist heute genau umgekehrt; zwei Drittel sind nun KLV-A+B Leistungen und ein Drittel KLV-C Leistungen. KLV- A+B Leistungen können ausschliesslich durch diplomiertes Pflegefachpersonal abgerechnet werden. Für uns als Betrieb bedeutet dies, dass wir zunehmend auf gut ausgebildetes Fachpersonal angewiesen sind, um die geforderten Einsätze und somit dem Bedürfnis der häuslichen Grundversorgung, gerecht zu werden. In der jetzigen Situation eines ausgewiesenen Fachkräftemangels eine echte Herausforderung, die Rekrutierung wird zunehmend schwierig. Mit unserem Engagement als Lehrbetrieb auf Tertiärstufe Pflege leisten wir einen aktiven Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Pflege.