Fachstelle Kind – Jugend – Familie FKJF
2025 wurde der Umzug in die neuen Büroräumlichkeiten an der Obstgartenstrasse 20 erfolgreich abgeschlossen. Die Räume sind eingerichtet, das Angebot hat sich am neuen Standort gut etabliert.
Zudem wurde der «Kids & Teens Guide» in Zusammenarbeit mit der PHSG, der Schule, der Frühen Förderung und Mitarbeitenden der Fachstelle evaluiert. Die Leitziele wurden überprüft und neue Massnahmen für die kommende Legislatur festgelegt. Der Prozess stärkte die fachliche Ausrichtung und die Vernetzung der Beteiligten.
Schulsozialarbeit (SSA)
Nach personellen Wechseln im Schulhaus Kronbühl und im OZ Grünau startete das SSA-Team neu ins Jahr. Die Einarbeitung gelang gut, die neuen Mitarbeitenden integrierten sich rasch. Die Fallzahlen blieben hoch, jedoch konstant. Dank der 2025 bewilligten Personalaufstockung konnten Beratungen ohne grössere Wartezeiten erfolgen und die Präventionsarbeit in Klassen wieder aufgenommen werden.
Erziehungs- und Jugendberatung (EJB) & Familienwerk
Die Beratungsthemen waren auch 2025 vielfältig und teils anspruchsvoll. Der Bedarf an Gesprächen in Fremdsprachen nahm zu, weshalb vermehrt Dolmetschende beigezogen wurden. Neben dem Beratungsalltag fanden Elternbildungsabende statt sowie eine Zusammenarbeit mit der Medienprävention und die Teilnahme am Medienbildungsabend. In Kooperation mit dem Kinderschutzzentrum wurde zudem der Elternbildungsanlass «Gewaltig» durchgeführt. «Gewaltig» will die Gesellschaft ermutigen hinzusehen, wenn Gewalt in der Erziehung eingesetzt wird oder Partnerschaftsgewalt Kinder an einem sorgenfreien Aufwachsen hindert.
Im Familienwerk der Frühen Förderung stiegen die Besucherzahlen deutlich. Das Café war in Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten dreimal pro Woche geöffnet und wurde konstant gut genutzt. Die Arbeitsgruppe Frühe Förderung traf sich fünfmal jährlich und arbeitete eng vernetzt mit allen Beteiligten in Wittenbach zusammen.
Offen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (OAKJ)
Der Jugendtreff war auch 2025 sehr gut besucht. Viele Jugendliche beteiligten sich aktiv und kreativ an Angeboten und Projekten. Zusätzlich wurde die aufsuchende Jugendarbeit verstärkt. Die Jugendarbeitenden zeigten Präsenz in Quartieren und an Treffpunkten der Jugendlichen, um frühzeitig Beziehungen aufzubauen und Unterstützung direkt im Lebensumfeld anzubieten.


